Madrigatha
Zwischenbilanz Erde
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Fortsetzung von Zwischenbilanz Erde ...

 

 

Der Beginn der Schöpfung

 

 

In und aus der Unendlichkeit hat sich die Urgottheit gefunden, zusammengeführt durch die Triebkraft der Liebe und durch diese Liebe wird alles erhalten, sie ist die Grundlage allen Seins. Aber die Liebe in ihrer Maßlosigkeit hätte sich selbst verschlungen, wenn sie nicht durch die anderen Eigenschaften gemäßigt worden wäre. Und so wurde die Liebe durch den festen Willen und die Ordnung in die rechten Bahnen geleitet, die die Weisheit erkannte und durch den Ernst und die Geduld dort gehalten. Die Barmherzigkeit erbarmte sich der Not der Liebe und hielt alles zusammen.


Ur hatte sich zwar gefunden, aber er war einsam, er war sich selbst nicht genug und seine Sehnsucht war, ein Gegenüber zu haben, ihm gleichgestellte Wesen, mit denen er sich austauschen konnte.


Dafür hat er zuerst die unendlichen Räume geordnet, Sonnensysteme geschaffen, Planeten vorbereitet, daß sie eine Grundlage für das Leben der Geschöpfe bildeten. Er hat alles bedacht, ausgeführt und vorbereitet für den großen Tag, an dem der Schöpfungsakt der Wesen stattfinden sollte, so daß sie auch alle einen Platz im Äußeren hatten, an dem sie sich aufhalten und sich im Innern weiter entwickeln konnten.


Er hätte zwar alles bis ins letzte Detail vorbereiten können, es war aber nicht in seinem Sinne, da sich die Geschöpfe entwickeln, eigene Ideen verwirklichen, selbst tätig werden, und an den Aufgaben wachsen sollten.


Das Wichtigste war, daß sie frei waren, in keiner Weise von ihm abhängig, so daß sie sich entwickeln konnten, wie sie wollten. Die einzige Bindung an Ur sollte die Bindung durch die Liebe zwischen Schöpfer und Geschöpf sein.


Endlich war alles vorbereitet und Ur schuf das erste Wesen, eine Partnerin, der er den Namen Sadhana gab. Er in sich ist alles, männlich und weiblich, und so kann er beides aus sich herausstellen. Aus aus sich heraus stellte er als erstes Gegenüber ein weibliches Wesen, vollendet in der Form und gleichermassen versehen mit allen seinen Eigenschaften, ihm gleichgestellt, ein vollkommen freies Geschöpf. Unendliche Freude und Liebe erfüllte ihn, als er sich zum ersten Mal sein Kind ansprach und Antwort erhielt.

 

Fortsetzung folgt ....

 

22. Juni 2018                                                                     Gerlinde Bauer